Gruppenstunden - Bewusstheit durch Bewegung - ATM

Ich biete Gruppenstunden an
- mittwochs 09:30 und 19:15 in meiner Praxis sowie
- mittwochs 17:30 im Bildungszentrum Singen, Zelglestr. 4, 78224 Singen. Kontakt Bildungszentrum: Telefon 07731/982590; mail: info@bildungszentrum-singen.de

Kurse in der Praxis Radolfzell
Regelmäßige Kurstermine mit einer Vormittags- und einer Abendsgruppe jeweils mittwochs. Die Kursgebühr beträgt 120.-Euro für 10 Kurs-Termine:

- Mittwoch vormittags

  • 09.30 - 10.30 Uhr
- Mittwoch abends
  • 19.15 - 20.15 Uhr

Neue Kurstermine ab Februar:
Mi 14.02.2024
Mi 21.02.2024
Mi 28.02.2024
Mi 06.03.2024
Mi 13.03.2024
Mi 20.03.2024
Mi 27.03.2024
Mi 10.04.2024
Mi 17.04.2024
Mi 24.04.2024



Bei Interesse an den Kursen in der Praxis kontaktieren Sie mich bitte unter
  • Telefon: 07732-979264

WORKSHOPS
Feldenkrais - Intensivseminare 2024

An folgenden Terminen werden 2024 Feldenkrais - Intensivseminare stattfinden:
- 02./03. März 2024 zum Thema Brustkorb
- 11./12. Mai 2024
- 14./15. September 2024
- 07./08. Dezember 2024
Am 27. Juli 2024 wird zusätzlich ein Tageskurs stattfinden. Im Moment ist dieser Termin als Tageskurs geplant; falls ausreichendes Interesse besteht, kann dieser Kurs auch zum Wochenendkurs erweitert werden.

Feldenkrais- Intensivkurs Sa 02.03. & So 03.03.2024: "Brustkorb"
Der Brustkorb ist perfekt an seine vielen Aufgaben angepasst. Er ermöglicht die vertikale Verbindung zwischen Becken und Kopf und horizontal zwischen den Armen und der Wirbelsäule. Gerade die obere Brustwirbelsäule hat dabei eine wichtige Funktion. Damit der Kopf sich frei bewegen und in alle Richtungen orientieren kann, ist eine Flexibilität der oberen Brustwirbelsäule nötig. Sie ist das Bindeglied zwischen der Achse der Arme und der Senkrechte; Bewegungsfreiheit im Schultergürtel ermöglicht die notwendige Beweglichkeit unserer Arme und Hände, die Voraussetzung für freies Handeln. Hierfür sind kleine feine Bewegungen in der oberen Brustwirbelsäule und den oberen Rippen notwendig.

Der Brustkorb ist der Schutzraum für wichtige Organe und der Ort, wo sich viele Emotionen manifestieren. Anders als fast alle anderen Anteile unseres Skeletts bilden die Rippen ein Außenskelett und schützen so diese Organe. Neben dieser Festigkeit braucht unsere Atmung aber eine freie Beweglichkeit aller Rippen.
Um all diese Funktionen zu erfüllen, ist für den Brustkorb eine stabile Flexibilität notwendig.

An diesem Wochenende werden wir einige scheinbar verloren gegangene Bewegungsräume neu entdecken. Bewegungen der Rippen sind sehr delikat. Wie können wahrnehmen, dass diese kleinen Bewegungen im oberen Brustkorb dafür sorgen, dass die Bewegungen des Schultergürtels gleichzeitig stabil und flexibel werden und der Kopf leichter getragen wird. Der Brustkorb kann einerseits Bewegungsimpulse unseres Beckens aufnehmen und gleichzeitig auch in Bewegungen ein freies Atmen gewährleisten - diesen Austausch zwischen außen und innen.

Kurszeiten jeweils 10.00-12.30 Uhr und 14.30-17.00 Uhr, Kursgebühr 150.- Euro
Kursort: Feldenkrais-Praxis Radolfzell oder Bildungszentrum Singen, abhängig von der Anzahl der Anmeldungen.
Falls Sie weitere Informationen wünschen oder sich anmelden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per mail oder per Telefon:

  • Telefon: 07732-979264
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vergangene Seminare:

Feldenkrais- Intensivkurs Sa 04.11. & So 05.11.2023: "Fuß und Aufrichtung"
Die Aufrichtung auf zwei Beine ist grundlegend für unsere Entwicklung, da sie unsere Hände frei macht zu gestalten. Diese Aufrichtung ist jedoch eine Herausforderung an unsere Füße: sie tragen unser Gewicht auf nur kleiner Unterstützungsfläche. An diese Aufgabe sind die Füße ideal angepasst: am Kreuzungspunkt zwischen der Horizontale des Bodens und der Vertikale sind sie stabil genug, das Gewicht zu tragen, und gleichzeitig so flexibel sich an den jeweiligen Untergrund anzupassen. Sie nehmen die stützende Kraft des Bodens auf und initiieren so die Senkrechte.
Das Fußgewölbe ermöglicht diese Aufrichtung sowohl in der scheinbar stabilen Situation des Stehens als auch unter den dynamischen Veränderungen des Gehens. Über 30 Gelenke bleiben dabei in dynamischer vertikaler Orientierung über den Sprunggelenken.
Im aufrechten Gang bestimmt die Ausrichtung der Füße die Richtung unserer Schritte. Die Flexibilität unserer Füße und die funktionelle Verbindung mit der Körperachse ermöglichen die notwendigen oder gewollten Richtungsänderungen; sie erlauben es, mit unseren Füßen zu gehen, zu laufen und springen, flexibel unsere Richtung zu wechseln, zu stehen oder zu tanzen und letztlich unsere Intentionen leichter zu verwirklichen.

An diesem Wochenende werden wir:
- die Sensoren unserer Füße neu wahrnehmen
- entdecken, dass die Aufrichtung wie selbstverständlich über die Füße organisiert sein kann
- erforschen, wo die Kraft von den Füssen bis zum Kopf durchläuft, wo Abweichungen auftreten und alte Bewegungsmuster diese Kraft umlenken
- wahrnehmen, wie eine neue Beweglichkeit der verschiedenen Bereiche des Fußes den Bewegungsspielraum im Hüftgelenk erweitert und so das Gehen einfacher macht
- die Beziehung aufspüren zwischen der Aktivierung des Fußgewölbes und der natürlichen Spannung der anderen Kuppeln der Körperachse und wahrnehmen, wie dies zu einer angenehmen und leichteren Aufrichtung in der Senkrechte führen kann
- den Zusammenhang entdecken zwischen der Beweglichkeit unserer Füße und unserem Kontakt und Austausch mit der Welt


Feldenkrais- Intensivkurs Sa 29.07. & So 30.07.2023: " C7/Th1: freie Bewegung in der Verbindung der Achsen"
Der Übergang zwischen der Brust- und Halswirbelsäule ist ein besonderer. Die Halswirbel ruhen auf den obersten Brustwirbeln und tragen gleichzeitig den Kopf. Die Beweglichkeit der HWS ermöglicht es dem Kopf sich frei zur Welt hin auszurichten. Diese Ausrichtung gelingt dann einfach und selbstverständlich, wenn der Brustkorb mit seiner Wirbelsäule die Halswirbelsäule stützt und gleichzeitig ihre Bewegungen unterstützt.
In der Kreuzung zwischen der Vertikalen und der Horizontalen ist insbesondere der siebte Halswirbel über die großen Rückenmuskeln mit den Schultern und der Funktion der Arme verbunden. Dieser Übergang orchestriert die Ausrichtung unseres Handelns.

Die Funktion des Halses ist auch eng verbunden mit den Sinnes- und Ausdrucksorganen. Die Mobilität des Nackens ermöglicht die freie Funktion des Kiefers und der Stimmorgane. Andererseits beeinflussen Einschränkungen in diesen Bereichen ebenso wie die der Augen die Beweglichkeit des Halses. Ein freier C7 unterstützt die Tätigkeit dieser Organsysteme.

An diesem Wochenende werden wir die Bewegungsmöglichkeiten und die Verbindungen von C7/Th1 erforschen und die Beweglichkeit dieses Übergangs neu entdecken. Neuer Raum zur Bewegung von C7 eröffnet Leichtigkeit und Präsenz in anderen Bereichen.

Feldenkrais-Intensivkurs Sa 22.04./So 23.04.2023: "Mitte und außen - die Balance zwischen der rumpfnahen Muskulatur und den Extremitäten"

Wir gehen mit unseren Füssen und fast alles, was wir tun, machen wir mit unseren Händen. Mit den Händen und Füssen sind wir im Kontakt zur Welt. Dies ist so einfach und scheinbar banal. Damit unsere Hände mit Qualität bewegen können, brauchen sie einerseits Freiheit und Leichtigkeit, andererseits die nötige Stabilität. Dasselbe gilt für unsere Füsse. Wie können wir Freiheit und Stabilität erreichen? Wie können unsere Handlungen und unser Gehen leicht werden?

Eine freie und flexible Hand benötigt eine entsprechende Funktion der Schulter; damit die Schulter unsere Absichten in Handlung umsetzen können, braucht sie eine funktionelle Verbindung zur Wirbelsäule. Die Aktivität der Rumpfmuskulatur ist die Basis für die Funktion der Extremitäten. Wenn die Aktivität rumpfnah und -fern gut abgestimmt ist, dann können die Extremitäten sich so bewegen und die Sinne so ausrichten, wie unsere Aufmerksamkeit sie leitet - und wir können uns in der Welt leichter bewegen und handeln. Die Muskulatur der Wirbelsäule und des Schultergürtels schafft die Basis dafür, dass ich zB meine Hand zur Tasse führen kann. Die Balance zwischen der rumpfnahen Muskulatur und den Extremitäten ist der Schlüssel. Wenn unsere Mitte gut organisiert ist, kommen wir einfacher mit der Welt in Kontakt.

Die Aktivität dieser wirbelsäulennahen Muskulatur ist unserer Aufmerksamkeit schlechter zugänglich. Und das ist auch gut so: nur durch Vereinfachung sind Bewegungen für unser Nervensystem zu handhaben. Die proximale Muskulatur muss "automatisch" agieren, damit meine Aufmerksamkeit frei genug ist, sich auf den Kontakt meiner Finger mit der Tasse auszurichten oder meinem Gesprächspartner zuzuhören. Wenn wir neue Tätigkeiten erlernen, haben wir diese fernen, distalen Bereiche im Blick - beim Erlernen des Schreibens haben wir darauf geachtet, wie unsere Hand den Stift hält und nicht, wie unser Schulterblatt dabei bewegt.

Die proximale Muskulatur ist eng mit dem Tonussystem verbunden. Wir alle kennen das - wenn wir "angespannt" sind, dann zeigt sich das an der Muskulatur im unteren Rücken und im Schulternackenbereich - und nicht in unseren Fussmuskeln. Dies und die geringe Präsens der rumpfnahen Muskulatur in unserer Aufmerksamkeit führt zu dem Missverständnis, dass wir diese proximalen Bewegungsanteile nicht beeinflussen können.

Wann hat die proximale Muskulatur seine Bewegungen erlernt? Müssen wir wissen, wie wir das Schulterblatt bewegen oder wie wir mit der Beckenmuskulatur die Beine ausrichten?
Wenn wir das Glück hatten, eine große Auswahl an Bewegungsmöglichkeiten zu erlernen, dann müssen das nicht wissen: unser System sucht automatisch die Bewegung aus, die ökonomisch, dh einfach ist. Die Schwierigkeiten fangen dann an, wenn diese große Spannbreite der proximalen Bewegungen nicht erlernt wurde oder aus verschiedenen Gründen im Verlauf des Lebens verloren ging. "One size fits all" - dies geht auf die Dauer nicht gut: durch Fehlbelastungen kommt es zu Gelenkproblemen und der andauernde Einsatz nicht ökonomischer Bewegungen gibt uns das Gefühl, das Leben sei anstrengend und mit uns selbst sei etwas nicht in Ordnung.

An diesem Wochenende werden wir Zeit und Raum haben, unbefangen das Zusammenspiel von proximal und distal zu entdecken. Unabsichtlich absichtlich entwickeln sich so Bewegungsvarianten und das Zusammenspiel wird einfacher. Dieses Entdecken leichter Bewegungen erinnert uns an unsere Möglichkeiten und unser Potential.

Und wie immer in Feldenkrais geht es nicht um einzelne Bereiche oder Funktionen, sondern um den ganzen Menschen.
Das Leben wird einfacher, wenn Sie lernen Unnötiges wegzulassen und ihre Absichten klarer in Handlungen umzusetzen.

An diesem Wochenende werden wir:
- lernen, unsere Bewegungen von proximal oder distal zu organisieren
- Bewegungen und Sinne aufeinander abzustimmen
- unsere Aufmerksamkeit in neuer Art auf unsere Umgebung richten
- unsere Hände und Schultern auf neue Art einzusetzen
- vertrauter werden mit Bewegungen der Wirbelsäule
- Leichtigkeit entdecken
- und wie in jeder Feldenkrais-Lektion wird es natürlich auch darum gehen: wir bewegen nicht einzelne Teile, sondern der ganze Mensch bewegt sich

Feldenkrais-Intensivkurs Sa 21.01./So 22.01.2023: "Leichtigkeit entdecken - Wie Bewegungen leicht werden können"

Wie kommt es, dass Bewegungen sich leicht oder schwer anfühlen können? Was macht den Unterschied? Wieso ist es manchmal so kompliziert, leichte Bewegungen zu tun? Wenn wir Bewegungen von guten Sportlern oder Musikern betrachten, dann sehen wir, dass Ihre Bewegungen nicht kompliziert, sondern einfach sind: sie lassen Unnötiges weg und tun nur das Notwendige. Zur Eleganz kommt dann noch eine Verteilung der Aktivität auf verschiedene Bereiche, ein gutes timing und reichlich Magie.

Wenn Bewegungen für uns anstrengend sind: warum machen wir sie nicht leichter? Lieben wir die Anstrengung? Erfolge, die ohne Anstrengung erreicht werden, scheinen nicht so wertvoll. Früh haben wir gelernt, dass wir uns anstrengen sollen, um etwas zu erreichen. Das führt dazu, das Anstrengung Teil jeder willkürlichen Aktion wird. Und wenn wir genauer hinsehen, werden wir merken, dass die Art, wie wir uns bewegen, und unsere Art zu handeln und zu denken Gemeinsamkeiten haben.

Schwere in der Bewegung kann bedeuten, dass zuviel Arbeit geleistet wird. Welche Muskelaktivität ist unnötig? Eine Ursache für ein Zuviel an Aktivität ist, dass unsere Muskeln Halteaufgaben übernommen haben, die eigentlich unser Skelett leistet. Bewegungen können sich auch schwer anfühlen, weil Muskeln gegeneinander arbeiten, kleine Muskeln die Aufgabe von großen Muskelgruppen übernehmen oder Bereiche sich aus einer integrierten Bewegung heraushalten.

Diese Bewegungsmuster haben sich in vorangegangenen Lebenssituationen gebildet und waren für diese Situationen ausgerichtet. Im Verlauf werden sie uns so selbstverständlich, dass wir vergessen sie zu ändern, auch wenn die gesamte Situation eine andere ist. Auch ist die Intention, die Zielrichtung einer Bewegung wichtig. Wenn die Intention unklar ist, dann kann die Bewegung nicht klar sein. Wir können nicht etwas ändern und gleichzeitig dieselben bleiben wollen.

In diesem Intensivkurs werden wir in verschiedenen Konstellationen erfahren, was Bewegungen leicht machen kann. Variation, Differenzierung und absichtliche Einschränkungen helfen uns Leichtigkeit zu finden - auch in Situationen, die zunächst schwer erscheinen. Dieser Prozess findet ohne Worte und zunächst ohne Nachdenken statt. Wir werden uns mit Bewegung beschäftigen - aber natürlich auch mit übergeordneten Funktionen und diese direkt anwenden.

Wenn die Idee der Leichtigkeit von unserem Nervensystem erfahren wird, kann sie plötzlich in Situationen auftauchen, in denen wir es nicht erwarten.

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Einzelstunden - Funktionale Integration
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